Dienstag, 17. Januar 2012
Jahresauftakt in Dieburg
Kreisvorsitzender Horst Schultze begrüßt Fraktionsvorsitzenden Florian Rentsch als Festredner
Neujahrsempfang der FDP Darmstadt-Dieburg: „Ideologie darf Vernunft nicht ersetzen“
 Sie sind zufrieden mit dem diesjährigen Neujahrsempfang im Schloss Fechenbach in Dieburg:
vlnr: Wilhelm Reuscher (MdL), Florian Rentsch (Vorsitzender der FDP Fraktion in Wiesbaden), Ingo Jeromin (FDP Reinheim) und Horst Schultze (Kreisvorsitzender) Zum diesjährigen Neujahrsempfang des FDP Kreisverbandes Darmstadt-Dieburg und der Kreistagsfraktion konnte Kreisvorsitzender Horst Schultze knapp 80 Besucher im besonderen Ambiente des Schloss Fechenbach in Dieburg begrüßen. Hierbei war es für die FDP eine besondere Freude den Vorsitzenden der FDP Fraktion im Hessischen Landtag, Florian Rentsch, MdL, als Gastredner willkommen heißen zu können. Neben selbstverständlich zahlreichen liberalen Funktions- und Mandatsträgern, wie u.a. die Landtagsabgeordneten Wilhelm Reuscher und Leif Blum sowie der Vorsitzende der FDP-Kreistagsfraktion, Klaus-Jürgen Hoffie, hatten auch Landrat Klaus Peter Schellhaas (SPD) und Stadtverordnetenvorsteher Dr. Harald Schöning (CDU) den Weg zum Neujahrsempfang der FDP gefunden.
Nach der Übermittlung der besten Wünsche zum neuen Jahr stellte Horst Schultze seine Begrüßungsrede unter das Motto „Rückblickend in die Zukunft“. Es spannte dabei den Bogen von der Rückschau auf die zahlreichen (Natur-)Katastrophen im vergangenen Jahr über die aktuelle Eurokriese und ließ schlußendlich auch die Kommunen mitsamt ihren klammen Haushaltssituationen nicht außer Acht. Mit dem Hinweis auf die Tatsache, dass aktuell (ohne dass dies wirklich ernsthaft kommuniziert und wahrgenommen wird) Hessen die niedrigste Arbeitslosenquote seit 10 Jahren vermelden kann, übergab Schultze das Wort sodann an den Redner aus Wiesbaden.
Gastredner Florian Rentsch, MdL begann seine mit viel Applaus bedachte Rede mit einem Ausblick ins neue Jahr und konturierte mit „Schule und Bildung“, „Wirtschaft und Arbeit“ sowie Rechtsstaat und Innere Sicherheit“ die drei wesentlichen, strukturellen Säulen der Landespolitik. In allen drei Bereichen sieht Rentsch Hessen – speziell auch Dank des unermüdlichen Engagments der liberalen Landespolitiker – sehr gut aufgestellt, wobei sich keineswegs auf Erfolgen ausgeruht werden dürfe und der Handlungsbedarf nie ende. Als Beispiele für erfolgreiche liberale Politik in Wiesbaden führte Rentsch neben der Schulpolitik („2200 neue Lehrerstellen seit der Landtagswahl – 300 weitere noch in diesem Jahr“) speziell das Thema Wirtschaft ins Feld. Aktuell vermelde Hessen die höchsten Durchschnittslöhne in ganz Deutschland noch darüber hinaus bestünden große Chancen für weiteres qualifiziertes Wachstum – vorausgesetzt die Politik schaffe die notwendigen Voraussetzungen und orientiere sich auch weiter wie bei den Liberalen üblich an Vernunft und nicht an Ideologie. „Wir müssen“, so Rentsch, „Ökonomie und Ökologie und Bürgerwillen gleichberechtigt zusammenbringen, um so Zukunftsskepsis überwinden zu können und statt ständiger Generalskepsis die freie Gesellschaft auf den Fortschrittsweg ohne moralische Ideologisierung oder gar Gängelung zu bringen.“
„Ich bin“, so Horst Schultze nach Verabschiedung der Gäste ins neue Jahr abschließend, „außerordentlich zufrieden mit dem diesjährigen Neujahrsempfang, vor allem der höchstpositiven regen Beteiligung, und bedanke mich ganz herzlich bei allen Rednern und Gästen.“
Tobias Kruger, Regionalbeauftragter FDP-Fraktion 6. Januar 2012
Dreikönigswanderung OV Dieburg
Dieburger Liberale informierten beim Dreikönigsspaziergang über die aktuellen Planungen auf dem Schwimmbadgelände
 Standortbesichtigung: im Dieburger Freibad sprach man über den möglichen neuen Standort für das geplante Trainingsbad des Wassersportvereins Der Traditionelle Dreikönigsspaziergang der FDP Dieburg führte in diesem Jahr zu den Sportanlagen am Schwimmbad. Dort begutachtete man den Zustand des städtischen Sportplatzes, der derzeit alles andere als erfreulich ist. Im Dieburger Freibad berichteten Dr. Albrecht Achilles und Wilhelm Reuscher, MdL über den Stand der Planungen zum Thema Neubau eines Trainingsbads und Sportzentrum südlich der K128. Beides sind derzeit Themen in den parlamentarischen Gremien.
Fotos: Michal Prasch, Journalist
Freitag, 20. Mai 2011
Mehr als 250 Fahrräder im Angebot
 Der Pressebericht von Verena Scholtze, Dieburger Anzeiger, steht oben zum Download bereit. Es waren genau 256 Fahrräder inkl. Zubehör wie Anhänger, Bauteile, Helme oder Skates, die wir beim 17. Fahrradbasar am 14. Mai 2011 im Angebot hatten. Drei Viertel der Anbieter kamen aus Dieburg, die anderen Verkäufer kamen aus unseren Nachbargemeinden, sogar aus Mömbris, Dreieich und Maintal bekamen wir Fahrräder zum Verkauf gebracht.
Unser neuer Standort, der Brunnenplatz vor dem Dieburger Rathaus, reichte geradeso aus, um alle Räder unterzubringen. Im letzten Jahr war der Ansturm bereits so groß, dass man sich entschieden hatte den Verkaufsort zu vergrößern, sicherlich die richtige Entscheidung. Von klassischen Damen- und Herrenrädern, über Rennrad, Trekking-, Mountain- und Tourenfahrräder bis hin zu Kinderfahrrädern, Rollern und Anhängern war auch in diesem Jahr wieder alles dabei. Die Auswahl war groß und viele Besucher nutzten die Möglichkeit zur Probefahrt durch den Park, um den neuen Drahtesel zu testen.
Die Dieburger Liberalen sagen Danke an alle Helfer des 17. Fahrradbasars, die für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sowie für einen schnellen Auf- und Abbau gesorgt haben.
Montag, 4. Aprl 2011
Fahrradbasar am 14. Mai 2011
17. Fahrradbasar nun am Brunnen vor dem Dieburger Rathaus
Räderannahme 8.00-9.30 Uhr
Verkaufsbeginn: 9.30 Uhr
Unser Fahrradbasar findet in diesem Jahr am Brunnenplatz vor dem Dieburger Rathauses statt. Zum 17. Mal geben wir dann die Gelegenheit, sich von einem gebrauchten Fahrrad zu trennen oder nach einem Schnäppchen Ausschau zu halten. Gerade Familien mit heranwachsenden Kindern möchten den sich ändernden Größen und Wünschen der Kinder auf möglichst preiswertem Wege Rechnung tragen. Oder manch einer benötigt ein günstiges Zweitrad für den Weg zur Schule, zum Bahnhof oder zur Bushaltestelle. Rechtzeitig vor den Sommerferien kann man sich bei uns danach umschauen. Die Verkaufszeit beginnt um 9.30 Uhr, die Veranstaltung wird um 12.30 Uhr beendet. Es kann vor Ort Probegefahren werden.
Gut erhaltene und verkehrssichere Fahrräder jeglicher Größe, Preisklasse und Bauart können in der Zeit von 8.00 - 9.30 Uhr abgegeben werden. Das Standpersonal übernimmt den Verkauf zum vorgeschlagenen Angebotspreis, von dem bei Verkauf 10% für die Vereinsarbeit einbehalten werden. Wer sich noch informieren möchte, kann sich bei Wolfgang Hönche unter Tel. 06071-23751 oder bei Albrecht Achilles unter Tel.06071-3019025 melden. Fragen werden auch unter aachilles@t-online.de beantwortet.
Freitag, 28. Januar 2011
FDP: Grüne bestätigen ihren Ruf als Ablehnungspartei
DIEBURG (28.01.2011) – In der gestrigen Stadtverordnetensitzung in Dieburg hatten die Grünen bei der Haushaltsberatung 2011 als Hauptstreitpunkt die Straßensanierung im Blick – nicht nur angesichts der nachwinterlichen Straßenoberflächen eine berechtigte Forderung, die auch von allen Fraktionen unterstützt wird.
Was für den Ortsvorsitzenden den Liberalen und Stadt- und Kreistagsabgeordneten Albrecht Achilles aber gänzlich unverständlich bleibt, ist die Kritik an der Politik der CDU-FDP-Koalition, die Planung von Entlastungsstraßen im Westen und Norden Dieburgs weiterhin zu verfolgen. Sind es doch die Grünen im Kreis („Arndt: Unser grünes Alleinstellungsmerkmal!“) wie in der Stadt Darmstadt inklusive ihrer Bundestagsabgeordneten Wagner, die mit der Verhinderungsstrategie einer Nord-Ost-Umgehung Darmstadts den Osten des Landkreises mit ihren Problemen allein lassen.
Der jetzt – endlich – vorgelegte Verkehrsentwicklungsplan des Landkreises weist die Darmstädter Straße/Minnefeld in Dieburg mit „unverträglicher Verkehrsbelastung“ aus. Dies ist allen Dieburger Stadtverordneten nicht erst seit der Vorlage des Planfalls 5.1 des Dieburger Verkehrsentwicklungsplans bekannt. Deshalb war hier auch die Konsequenz aus der errechneten – und mittlerweile treffsicher erfolgten – Verkehrszunahme die Forderung nach der Nord- und Westumgehung Dieburgs, gleichzeitig als Erschließung für die dortigen Wohn- oder Gewerbegebiete. Die Öffnung der Bahnunterführung wird sicherlich den Verkehr auf der L 3094 verstetigen, nicht aber verringern! Selbst die Verbesserung der ÖPNV-Angebote in Dieburg hat die Verkehrsbelastung insgesamt nur dämpfen können, und auch da sind Anwohner durch die Lärmbelastung der Busse nicht immer nur begeistert.
Ein zweiter typischer grüner Versagungspunkt war die Ablehnung der Planung für die Entwicklung des Hochschul-Campus-Geländes. Wäre man der Grünen Ablehnungsstrategie gefolgt, hätte bereits zum Jahresende die Landesregierung den Verbleib der h_da-Dependance in Dieburg mit Sicherheit in Frage gestellt wenn nicht gar beendet. Auch hier war die Verkehrsproblematik ein Ansatzpunkt zum Nein-Sagen für die Grünen. Während sich CDU und FDP nach mehrfachen Gesprächen mit den Anliegern von Hohe-Straße und Max-Planck-Straße auf eine Entlastungstrasse zur K 128 verständigt hatten – nach Ansicht der FDP wäre zumindest mit einer „Baustraße“, wie sie bei Forstmaßnahmen durchaus praktiziert wird, der Schwerverkehr aus Wohnbereichen herauszuhalten – wird dieses von den Grünen als Totschlagargument verwendet.
Zuhörer in den verschiedenen Stadtverordnetensitzungen zu diesem Thema mögen sich ihre Gedanken über eine hypothetische Rot-Grün-Koalition gemacht haben:
SPD-Bürgermeisterkandidat Böhm wollte das Gelände von der Telekom-AG am liebsten abkaufen – zu Folgekosten für Dieburg, die sicherlich die gleiche Dimension wie Römerhalle oder Fechenbach-Schloss bedeutet hätten – und die Grünen würden anschließend den ursprünglichen Waldbewuchs wieder herstellen wollen! Dies klingt sicherlich für viele Dieburger Gutmenschen sympathisch und würde Wähler finden. Das Durchsetzen einer Vereinbarung, die das Nebeneinander einer modernen Ausbildungsstätte, gewerblicher Nutzung und verträglichem Wohnen garantiert, ist für die Liberalen der zukunftsfähigere Weg, der nicht durch ständiges Nachbessern und Infragestellen ins Abstellgleis führen durfte.
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